FSJ-Kraft dringend gesucht 14.09.21

Das Überwald-Gymnasium sucht dringend eine FSJlerin oder FSJler für das laufende Schuljahr.

Frau Fiebiger hat mit der ehemaligen FSJ-Kraft Anna Weickel das untenstehende Interview geführt, das den abwechslungsreichen Arbeitsalltag am ÜWG widerspiegelt.

Persönliche Infos

Name              Anna Weickel

Alter                19 Jahre

Wohnort         Wald-Michelbach

Hobbys            Tanzen, Fotografie

Abschluss        Abitur

Zukunftsplan   Psychologie-Studium in Heidelberg

Interview

Welche Aufgaben hat eine FSJ-Kraft am Überwald-Gymnasium?

Die Aufgaben teilen sich in zwei Bereiche: die Cafeteria und die Betreuung am Nachmittag. Morgens startet der Tag mit dem Holen der Brötchen, anschließend muss das Essen für den Pausenverkauf vorbereitet werden. Neben der Bedienung muss natürlich Ordnung gehalten werden, spülen, einmal in der Woche steht die Wäsche an. Außerdem war ich für die Einkaufsliste und das Zählen der Kasse zuständig. Ab etwa 14 Uhr unterstützt man dann die Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag. Hier spielt man dann auch mit den Schülerinnen und Schülern, wenn alles erledigt ist.

Welche Veranstaltungen muss man neben der Zeit an der Schule für ein erfolgreiches FSJ noch besuchen?

Das FSJ verlangt 25 Pflichtseminare, die am Wochenende stattfinden. Hier tauscht man sich mit anderen FSJ-Kräften aus, auch aus anderen Bereichen. Die Seminare haben ein Oberthema, zum Beispiel Kommunikation, bei denen man dann allgemeine Dinge zum Umgang mit Menschen oder Teambuilding lernt.

Was hat dir am meisten Freude während deines FSJ am ÜWG bereitet?

Vor allem die Arbeit mit den Kindern am Nachmittag hat mir Freude bereitet. Man kann sich in einer kleinen Gruppe kennenlernen, die Schülerinnen und Schüler sind offen und dankbar, wenn man ihnen hilft. Außerdem hat die Arbeit mit den Eltern, die in der Cafeteria helfen, Spaß gemacht, man lernt einfach ganz verschiedene Typen von Menschen kennen.

Welcher Moment wird dir in Erinnerung bleiben?

Zum einen die selbstgemalten Bilder, die man von den Kindern bekommen hat. Auch bei meinem Abschied von den Lehrkräften habe ich große Wertschätzung erfahren, dieses Lob vergisst man nicht so schnell.

Gab es auch weniger schöne Erfahrungen?

Wenn es mal etwas stressiger in den Pausen war, kam es manchmal zu Reibungsmomenten. Dies ist jedoch verständlich, wenn beispielsweise viele Kinder in der Schlange stehen und alle gleichzeitig etwas wollen. Hier habe ich aber auch gelernt, Unfreundlichkeit zu ignorieren und auch mal die Dinge ruhen zu lassen.

Welche Herausforderungen bringt das FSJ an einer Schule mit sich?

Beide Bereiche – die Cafeteria und die Nachmittagsbetreuung – fordern große Verantwortung. Auch die Einschätzung, was wichtig ist, welche Mengen man macht, war anfangs schwer.

Was nimmst du aus dem FSJ für deinen beruflichen Werdegang mit?

Ich habe viel zum Umgang mit Stress mitgenommen, da auch Eigenverantwortung und Organisation für sich und anderen eine große Rolle gespielt haben. Zudem wurde ich in meinem Berufswunsch gefestigt.

Was möchtest du abschließend noch sagen?

Auch wenn ich Bedenken hatte, da das ÜWG meine alte Schule war, war es die beste Entscheidung, mein FSJ hier zu machen. Ich kann es nur jedem empfehlen, da ich jeden Tag mit Motivation zur Schule gefahren bin.

Das Überwald-Gymnasium in Wald-Michelbach ist aktuell noch auf der Suche nach einer FSJ-Kraft. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei Herrn Schertel oder im Sekretariat des ÜWG per Mail (siehe Homepage).

Einschulung am ÜWG

Montag, 30.08.2021

Gespannt lauschten die 82 neuen Sextaner den Worten von Andrea Johannsen, Schulleiterin des Überwald-Gymnasiums, über den neuen Weg, der sie jetzt erwartet. Mit ihrem ersten Tag an der weiterführenden Schule würden sie Teil eines Teams werden, in dem jeder seine passende Aufgabe übernehme und am großen Ganzen teilhabe, ermutigte Frau Johannsen die Neuankömmlinge. Das musikalische Rahmenprogramm bot die Bläserklasse 8b unter der Leitung von Musiklehrer Sebastian Schertel. Um die Begleitung der Familie mit vier Angehörigen zu ermöglichen, wurde der Montag in drei Etappen für die drei neuen Klassen eingeteilt. Doch die Fünftklässler waren an diesem Tag nicht zum ersten Mal am ÜWG: Vor den Ferien fand klassenweise ein Kennenlernnachmittag statt, um die Aufregung an der Einschulung zu mindern und mögliche Ängste abzubauen. An beiden Tagen schaffte zudem der Förderverein des ÜWG eine entspannte Atmosphäre mit Kaffee und Kuchen für die Eltern und Kinder. Auf das Kennenlernen wurde auch in der ersten Schulwoche der Neuen besonders Wert gelegt. Drei Tage verbrachte sie im Klassenverband bei ihren Klassenlehrern, an denen sie beispielsweise mithilfe einer Schulrallye das Gebäude erkunden, um den Vertretungsplan ausfindig zu machen und den Namen des Hundes des Hausmeisters herauszufinden. Für weitere Fragen stehen ihnen Klassenpaten zur Seite und dienen als Ansprechpartner. Damit auch die älteren Schülerinnen und Schüler die Sextaner kennenlernen, hängen Steckbriefe am Eingang, die bereits vor den Ferien gestaltet wurden. Die zweite Woche starten die Sextaner als echte ÜWG-Profis, im Gepäck auch den Schulplaner, der mit dem hellblauen T-Shirt mit dem Klassenaufdruck ein Willkommensgeschenk des Überwald-Gymnasiums bildet.

A.Fiebiger, Öffentlichkeitsarbeit