Das Überwald-Gymnasium kennenlernen – Informationsabend für Eltern

Der Wechsel an die weiterführende Schule ist aufregend, sowohl für Kinder als auch für Eltern. Um einen ersten Überblick zu geben, findet am Donnerstag, dem 8. Dezember 2022, ein Informationsabend am Überwald-Gymnasium (ÜWG) statt. Los geht es in der Aula um 19 Uhr.

Hierbei geht es um die Vorstellung des gymnasialen Bildungsganges, der Musikklassen und des Naturklassenprojekts. Ebenso wird ein kleiner Ausblick auf das pädagogische Übergangskonzept gegeben. Der Tag der offenen Tür am ÜWG und an der benachbarten Haupt- und Realschule, der Eugen-Bachmann-Schule (EBS), findet am Samstag, dem 28. Januar 2023, statt. Die Uhrzeiten und Angebote können der jeweiligen Schulwebsite entnommen werden. Beide Schulen freuen sich über Besucher, die zum Beispiel an verschiedenen Stationen Informationen zu den Schulen oder den einzelnen Fächern sammeln und erfragen können. Auch spaßige Angebote, zum Beispiel zum Experimentieren, werden nicht fehlen.

Ehemaligentreffen am 23. September

Nach vier Jahren findet nun endlich wieder ein Ehemaligentreffen am Überwald-Gymnasium statt. Ab 20 Uhr stehen die Schultüren allen Freunden des ÜWG offen. Traditionell wird es Käsebrezeln und Zwirnswürste geben. Die Bewirtung übernehmen Lehrkräfte, Mitglieder des Fördervereins und die Jahrgangsstufe Q3. Ein Höhepunkt des Abends ist der Auftritt der Band „Pub of Eire“, die sich aus ehemaligen und aktiven Lehrkräften und Schülern bzw. Schülerinnen des ÜWG zusammengefunden hat. Gefeiert wird bis tief in die Nacht.

Schulbeginn am ÜWG

So langsam aber sicher können sich die Schüler wieder auf den Unterricht vorbereiten, denn am Montag, 5. September, beginnt das neue Schuljahr. Die Jahrgänge 6 bis Q3 starten direkt am Montag zur ersten Stunde.

Die erste und zweite Stunde wird der Klassenlehrer beziehungsweise der Tutor halten, von der dritten bis zur sechsten Stunde ist Unterricht nach Plan vorgesehen. Nachmittagsunterricht wird es an diesem Tag nicht geben. Und: Die Ganztagsbetreuung „Stark am Nachmittag“ beginnt am 12. September.

Auch die neuen Fünftklässler werden direkt am Montag, 5. September, willkommen geheißen. Ihre Einschulungsfeier findet an diesem Tag um 10 Uhr in der Aula statt.

Barcelona-Fahrt der Theater-AG

von Moritz Eigenbrod (11. Klasse)

Wir, die Theater-AG des Überwald-Gymnasiums in Wald-Michelbach unter der Leitung von unserem Theater-Lehrer Herrn d’Idler, bekamen im Frühsommer 2022 die Chance, eine einwöchige Reise nach Barcelona zu machen, um uns dort mit Schüler*innen einer spanischen Theater-AG zu treffen und deren Kultur näher kennenzulernen. Dies wurde uns durch das EU-Programm “Erasmus+” ermöglicht, das internationale Fahrten mit großzügigen finanziellen Hilfen unterstützt.

Das Busunternehmen Rothermel aus Grasellenbach fuhr uns – zehn Schüler*innen aus der 10. und der 11. Klasse des ÜWG – zum Frankfurter Flughafen, von welchem aus wir dann nach Barcelona flogen. Nachdem wir gelandet waren, im Hotel eingecheckt und eingekauft hatten, haben wir uns mit unseren spanischen Theaterkolleg*innen getroffen und bekamen eine offenherzige und freundliche Begrüßung. So haben wir schon am ersten Tag einiges über die spanische Kultur, das Schulsystem und den Alltag gelernt und waren ein Teil davon. Da unsere Gastgeber*innen mitten in den Vorbereitungen ihres Schulfestes waren, das zahlreiche Theater-, Tanz- und Gesangsaufführungen beinhalten und mit der Abschlussfeier der diesjährigen Schul-Absolvent*innen enden sollte, hatten wir die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu gucken: Make-Up, Theaterproben, Musikproben und vieles mehr. Da auch wir einen Auftritt als Theater-AG des Überwald-Gymnasiums vor uns hatten, spielten wir uns etwas ein, denn gerade Improvisationstheater erfordert Übung und ein Gespür für die Schauspielkolleg*innen auf der Bühne.

Doch was wäre eine Reise nach Barcelona, ohne sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzusehen? Also besuchten wir die “Ramblas”, das Kolumbus-Denkmal und die berühmte, sich noch im Bau befindende Basilika, “Sagrada Família” von Antoni Gaudí. Auch ein Sprung ins Mittelmeer durfte nicht fehlen.

Durch die Aufführungen der spanischen Theatergruppen bekamen wir dann einen Einblick in die spanische Theaterkultur. Die zahlreichen Shows unserer spanischen Kolleg*innen waren abwechslungsreich, ausdrucksstark und fesselnd. Die Sprachbarriere zwischen uns Deutschsprachigen, die wir uns mit Englisch und etwas holprigem Spanisch ausgedrückt haben, und den Spanier*innen, die ebenfalls Englisch gesprochen haben, war hier kein großes Hindernis. Zwar waren fast alle Aufführungen auf Spanisch, beziehungsweise katalanisch, doch aufgrund der schauspielerischen Leistungen war es ein Leichtes, den Handlungen zu folgen. Es war für jeden etwas dabei, egal, ob man sich satirisch über die Lehrer*innen der Schule lustig gemacht hat, psychische Probleme eindrücklich mit der geschickten Anwendung von Beleuchtung, Schauspiel und Akustik dargestellt wurden oder mit Tanz- und Gesangseinlagen eine Stimmung geschaffen wurde, die zum Mitmachen anregte.

Auch von den spanischen Theaterlehrer*innen, die all dies koordiniert haben, konnten wir so einiges lernen. Auf diese Weise hat uns Ernesto etwas über das Turnen am Trapez beigebracht und Montse (Kurzform von Montserrat: weiblicher katalanischer Vorname) etwas über typisch spanische Tänze.

Diese Vielfältigkeit spiegelt sich auch in den lokalen kulinarischen Spezialitäten wider, die wir kennengelernt haben: Churros, typisch spanisches Gebäck, das aus frittiertem Teig mit Zucker besteht; Horchata, ein Getränk aus dem Saft der Erdmandel; Gazpacho, eine kalt servierte Suppe aus ungekochtem Gemüse; Paella, eine weltweit bekannte Reispfanne mit Meeresfrüchten oder Gemüse.

Als wir dann im Rahmen der Theaterwoche am Institut Banús als Gast-Gruppe auftreten sollten, waren einige von uns nervös. Da unser Publikum kein Deutsch gesprochen hat, sahen wir uns gezwungen, auf Englisch aufzuführen, was eine große Herausforderung darstellte. Doch trotz unserer Bedenken ist es uns gelungen, unsere Zuschauer*innen mit Hilfe von Impro-Spielen wie “Dia-Show”, bei der Bilder von in Starre gefallenen Schauspieler*innen dargestellt werden, oder “Alltagshandlungen”, die in verschiedenen, vom Publikum gewählten Emotionen gespielt werden, für uns zu begeistern. Ein großer Unterschied zu unserem gewohnten deutschen Publikum waren die Reaktionen der Spanier*innen, die oft um einiges lauter und direkter waren. Wenn auch nur ein unbedeutendes Schimpfwort auf der Bühne fiel, war aus den Sitzreihen oft ein entrüsteter Aufschrei zu vernehmen und bei romantischen Szenen oder Happy Ends freuten sie sich mit einem begeisterten “Ooooh” mit.

Auf unsere Aufführung folgte ein gemeinsames Paella-Essen, wobei die Schulleiterin gemeinsam mit Montse Paella an alle verteilten. Dort unterhielten wir uns über unsere Aufführung und die gemeinsame Zeit in Barcelona und bekamen ein kleines Souvenir in Form eines Sportbeutels, Notizhefts und T-Shirts mit dem Logo der Theatergruppe des Instituts Banús. Am Abend besuchten wir dann den Abschlussball der diesjährigen Schulabgänger*innen, auf den wir eingeladen worden waren. Die Stimmung war, wie man es sich vorstellen würde: Es wurde zu spanischer Musik getanzt, Essen und Trinken waren bereitgestellt und der Platz, auf dem die Feier stattfand, war fröhlich geschmückt. Natürlich stachen wir unter unseren gut gekleideten Gastgeber*innen mit unseren T-Shirts und Urlaubshosen und -schuhen besonders heraus. Dies war jedoch kein Problem und so tanzten wir mit und genossen unsere verbliebene Zeit dort. Der Abend war jedoch nicht ganz frei von Zwischenfällen, da eine Anwohnerin, sichtlich erbost über die laute Musik, auf den Platz stürmte und kurzerhand einen Tisch umschmiss. Doch was in Deutschland wohl in einem Rechtsstreit resultiert wäre, stellte für die Spanier*innen kein Problem dar, denn sie räumten einfach alles auf, um weiter zu tanzen.

Am nächsten Morgen, welcher unser letzter sein würde, besuchten wir noch einmal eine Theateraufführung unserer neugewonnenen Freunde. Im Anschluss verabschiedeten wir uns bei allen und machten uns, bestürzt darüber, wie schnell unsere Woche vorbeizog, auf den Weg zum Hotel, um unsere Sachen für die Rückreise zu packen. Abgesehen von Herrn d’Idler, der uns am Flughafen für eine kurze Zeit spaßeshalber hat glauben lassen, er habe unsere Personalausweise im Hotelsafe vergessen, wodurch unser Rückflug nicht möglich gewesen wäre, verlief der Heimweg ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Und so fanden wir uns uns irgendwann wieder in unserem altbekannten Wald-Michelbacher Theaterraum wieder, um eine Impro-Show für das ÜWG vorzubereiten.

Sommerkonzert 2022

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Film- und Karaokeabend

Der Film- und Karaokeabend, veranstaltet von der Technik AG unter der Leitung von Herrn Epple, bedarf einer Wiederholung. Um 17 Uhr startete der Film „Fack ju Göthe“ in der abgedunkelten Aula des ÜWG. Mit dem Verkauf von Popcorn, Nachos und Getränken kam richtige Kino-Stimmung auf. Im Anschluss begann dann um 19 Uhr der Karaoke-Teil des Abends mit Schwarzlicht, bunten Lichteffekten und der Übertragung der Liedtexte für alle Anwesenden. Als Anreiz für das Singen auf der Bühne hielt die Technik-AG Süßigkeiten bereit, doch dies war nicht nötig, denn die Liste der mutigen Schülerinnen und Schüler – aber auch Lehrerinnen und Lehrer – war lang. Ohne Pause gab es dann Soloauftritte, Duette, Gruppendarbietungen und auch Lieder, die alle dazu animierten, mitzusingen. Ein großer Dank gilt auch den Helferinnen und Helfern, die beim Auf- und Abbau, Verkauf oder dem Kinderschminken geholfen haben.